Projektbeschreibung
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Worum geht es in diesem Projekt?

Der Arbeitskreis Muna Lübberstedt e.V. als gemeinnütziger Verein plant in Zusammenarbeit mit örtlichen Schulen, die Errichtung eines Denkmals vor dem Haupttor der Muna Lübberstedt.

Was bewegt das Projekt in der Region?

Der Arbeitskreis Muna Lübberstedt e.V. arbeitet ehrenamtlich mit Schulen, öffentlichen Einrichtungen an der Erinnerung und Aufarbeitung der Geschehnisse von 1939 - 1945 und der Nachkriegszeit in der Muna Lübberstedt. Neben Kriegsgefangenen wurden auch 500 ungarische KZ Häftlingen aus Auschwitz im KZ Außenlager Bilohe zur Sklavenarbeit herangezogen - dies ist vielen Menschen im Landkreis nicht bewusst.
Jeden Monat werden Führungen durch die Muna angeboten. Der Arbeitskreis unterhält eine aufwendige Homepage und bietet kostenfreies Medienmaterial wie Flyer und eine DVD an.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Mit der Arbeit des Vereines Muna Lübberstedt e.V. wird die Erinnerung an ein dunkles Kapitel unserer deutschen Geschichte erhalten und die Jugend animiert, aus den eigenen Reflektionen hier vor Ort zu lernen und in Aktionen gegen Antisemitismus umzusetzten.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Wir haben zunächst das Grundstück von den Behörden für unseren Denkmalsplatz freigeben lassen. Anschließend wurden in der Muna nach geeigneten und kostengünstigen Baumaterialien wie Eisenbahnschienen und Findlingen gesucht. In Zusammenarbeit mit der BBS Osterholz konnten handwerkliche Schulprojekte für Schweißarbeiten und Landschaftsbau angeregt werden. Die technischen Planungen wurden ebenfalls in die Hände von ehrenamtlichen Profis gelegt. Die Planungen sind abgeschlossen und erste Bauschritte sind im Frühling angedacht.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Bereits vor über 20 Jahren gründeten engagierte und geschichtsbewusste Bürger/innen den Verein „Arbeitskreis Muna Lübberstedt e.V.“, der sich mit der Geschichte der Muna beschäftigt und verschüttetes Wissen ans Tageslicht beförderte. Als Initiatoren sind ganz besonders der leider zu früh verstorbenen Volrad Kluge, Barbara Hillmann und Erdwig Kramer zu nennen, die ehrenvolle Verdienste um diese Aufgabe erwarben. 1996 erschienen die Ergebnisse ihrer Recherche, bei der sie von Thorsten Gajewi und Rüdiger Kahrs unterstützt wurden, in einem Buch. Es trägt den Titel „Lw. 2/XI – Muna Lübberstedt, Zwangsarbeit für den Krieg“ und ist bei „Edition Temmen“ erschienen.

Mit dem Erscheinen der Dokumentation hatte der Verein sein Werk aber noch nicht vollendet. Man wollte den Menschen die Orte dieses unrühmlichen Teils unserer Geschichte nun auch zeigen. Mit unendlich viel Initiative gelang es Erdwig Kramer und seinen Vereinsmitstreiter/inn/en, eine Erlaubnis für Führungen durch das Gelände zu erhalten. Seit mehreren Jahren werden diese Führungen einmal im Monat angeboten und erfreuen sich großen Zuspruchs. Ziel ist die Bewusstmachung dieses Teils der Geschichte, um die Wiederholung solcher Fehler zu vermeiden.

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Dieses Projekt endet am 06.04.2019 um 23:59 Uhr.
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