Projektbeschreibung
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Worum geht es in diesem Projekt?

Erstellung eines digitalen Archives zur Unterstützung bei Forschungsarbeiten durch Jugendliche im Rahmen von Projekt- und Seminarfacharbeiten, sowie notwendige Besuche in Archiven.

Was bewegt das Projekt in der Region?

Dem Verein steht bereits ein analoges Archiv zur Verfügung, in dem sich allerdings nur Insider zurecht finden. Deshalb soll das vorhandene Archiv digitalisiert und in ein professionelles Suchprogramm eingepflegt werden. Damit soll den Jugendlichen die Suche nach bestimmten Stichworten erleichtert werden. Dafür ist die Anschaffung von bestimmter Soft-und Hardware erforderlich. Jedes Jahr schreiben Schüler Projekt- und Seminarfacharbeiten mit Unterstützung des Vereins. Da ihnen immer nur eine begrenzte Zeit dafür zur Verfügung steht, haben sie es oft schwer, sich im analogen Archiv zurechtzufinden. Ein professionelles Archivprogramm kann ihnen dabei helfen, schneller alle notwendigen Informationen zu finden, was auch die Qualität ihrer Arbeit erhöhen wird.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Die Vermittlung von Wissen über die Zeit des Nationalsozialismus kann nur zum Teil Aufgabe der Schule sein. Der Verein unterstützt deshalb Schüler bei der Auseinandersetzung mit diesem Teil der deutschen Geschichte. Es geht dabei darum, sich mit der Geschichte im Allgemeinen sowie im Besonderen zu befassen. Was hat dazu geführt, dass ganze Gruppen von Menschen wegen ihrer Religion oder Lebensweise ausgegrenzt wurden und wie konnte es sein, dass diese Auffassungen von der Mehrheit der Bevölkerung akzeptiert und sogar unterstützt wurden. Im Besonderen lernen Schüler am Beispiel der Geschichte von S III, wie sich das ganz konkret gestaltet hat. Sie befassen sich mit der Entwicklung der angeschlossenen Konzentrationslager in Ohrdruf, Crawinkel und Espenfeld und erforschen die unmenschlichen Bedingungen, unter denen Menschen in diesen Lagern lebten. Damit wird die Geschichte des Nationalsozialismus nicht als imaginär empfunden, nicht als etwas, was weit weg war. Diese Geschichte hat sich direkt vor der Haustür abgespielt. Damit wird diese Geschichte deutlich nachvollziehbarer und eindringlicher vermittelt.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

In einem ersten Schritt muss das gesamte analoge Archiv Seite für Seite und Bild für Bild digitalisiert werden. Bei dieser Aufgabe ist der Verein bereits auf einem guten Weg. In einem zweiten, sehr viel aufwendigeren Schritt muss dann Blatt für Blatt in ein professionelles Archivprogramm eingepflegt werden. Damit soll bereits Anfang des Jahres 2020 begonnen werden. Das Archivprogramm ist bereits vorhanden. Die Einteilung der Aufgaben für die Mitarbeiter und Mitglieder ist bereits erfolgt. Für die Realisierung dieses zweiten Schrittes fehlt dem Verein noch ein Teil der Hardware-Komponenten. Diese kosten etwa 1000 Euro. Sollte die Spendensumme nicht erreicht werden, dann muss der Verein diese Hardware aus den laufenden Einnahmen selber finanzieren. Das fällt uns bei unserem Budget schwer. Sollte das Spendenziel übertroffen werden, dann könnte der Verein zusätzlich in Technik investieren, da unsere vorhandene Hardware sehr veraltet ist.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Das Projekt wird durch den gemeinnützigen Verein getragen. Der Jonastalverein beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Erforschung der Vorgänge rund um das Bauvorhaben S III. Dabei steht im Vordergrund die Erforschung der angeschlossenen Konzentrationslager und die Aufarbeitung von Häftlingsschicksalen. Die Frage, warum Menschen andere Menschen nicht als solche betrachteten und behandelten und warum sie die Vernichtung dieser Menschen durch unmenschliche Arbeits- und Lebensbedingungen nicht nur in Kauf nahmen, sondern sie bewusst praktizierten, hat auch für unsere gegenwärtige gesellschaftliche Situation Bedeutung. Dies jungen Menschen nahe zu bringen, ist eine unserer selbst gestellten Aufgaben. Der Jonastalverein verfolgt keinerlei politische Absichten und Ziele und wendet sich bei seiner Arbeit gegen radikale und extremistische Gesinnungen jeglicher Art. Es geht um Menschlichkeit.

 

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    € 250.00
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    Anonym

    € 20.00
  • Eva Eisoldt

    Ein wichtiges Projekt, das der Erinnerungskultur dient und gerade angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen wichtig ist. Vielen ist nicht bewusst, dass es im Ilm-Kreis ein großes KZ in unserer unmittelbaren Nähe gegeben hat. Das muss wieder viel mehr in den Fokus unserer Aufmerksamkeit rücken!

    € 50.00
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    Anonym

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Dieses Projekt endet am 11.03.2020 um 23:59 Uhr.
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