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Archiv für die Aufarbeitung von Vereins- und Ortsgeschichte
Junggesellen-Schützenverein Erwitte 1726 e.V.

Projektbeschreibung
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Worum geht es in diesem Projekt?

Schaffung eines zentralen Archivs für die Lagerung und Aufarbeitung von Dokumenten, Fotos, Gegenständen und vielem Mehr.
Aufarbeitung von 300 Jahren Vereinsgeschichte und 1175 Jahren Ortsgeschichte

Was bewegt das Projekt in der Region?

Alte Akten, Dokumente, Unterlagen und Fotos aus der Orts- und Vereinsgeschichte, sowie historische Gegenstände aus dem Schützenwesen, Militaria und Heimatgeschichte gehören zu den "Schätzen" des Vereins die in einem Archiv gesammelt und aufgearbeitet werden sollen.
Mit der Schaffung eines zentralen Archivs sollen alle diese ortsprägenden Geschichtsfragmente gesichert werden.
Darüber hinaus sollen demnächst auch aufgearbeitete Inhalte öffentlich gemacht, weitergeschrieben und jungen Menschen, sowie Interessierten zugänglich gemacht werden.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Gerade in der schnelllebigen Zeit von Heute ist es wichtig das Gedankengut unserer Vorväter zu erhalten, an junge Generationen weiterzugeben und für die Zukunft zu erhalten. Gerade in ländlichen Gebieten sind Musik-, Sportvereine und Schützenverein, sowie Hilfsorganisationen das Rückrad der Gesellschaft. In Schulen lernt man Wissen, welches Deutschland, Europa oder die Welt betrifft. Was aber direkt vor unserer Haustür passiert ist, wissen die wenigsten.
Zeitzeugenberichte, Briefe, Texte und Aufnahmen verdeutlichen, wie das alte Erwitte ausgesehen hat.
Fragen wie:
"Wie endete der zweite Weltkrieg in Erwitte?"
"Von wann ist welches Haus?"
"Wie sah der Marktplatz vor 100 Jahren aus?"
"Wer war erster König des Junggesellen Schützenvereins?"
"Wann gab es in Erwitte den ersten Schnadgang?"
oder "Wie der Hellweg vor seinem Ausbau aus?" können demnächst beantwortet werden und durch Quellen bekommen Zahlen, Daten und Fakten eine ganz andere Tiefe.

Das Erwitter Platt. Eine Sprachform die zusehens ausstirbt kann dadurch gerettet werden, dass zumindest ortsspezifische Bezeichnungen, Erwitter Gedichte und Liedgut aufgeschrieben, von älteren Generationen übersetzt und im Archiv verewigt werden.

Der Verein hat den Zweck, die Liebe zur Heimat zu fördern. Auf kommunaler Ebene soll er fördernd wirken und so an der Bildung und Erhaltung eines gesunden Allgemeinwohls beteiligt sein. Diese Aufgabe ist uns wichtig und stellt uns vor Herausforderungen!
Da es bisher kein zentralen Lagerplatz für die Dokumente und Unterlagen gab, kam es in früheren Zeiten vor, dass diese wertvollen Unterlagen heimischer Geschichte verloren gingen, Bränden zum Opfer fielen oder allgemein als Verschollen gelten. Mit der Schaffung eines Archivs für die Vereins- und Ortsgeschichte soll dieser „Aktenfraß“ ein Ende haben. Das Stadtarchiv soll entlastet werden und die Inhalte sollen allen Mitgliedern und Bürgern später über Präsentationen zugänglich gemacht werden. Gegenstände sowie Filme und Fotos wurden bis dato in keinem Stadtarchiv aufgenommen, so das es für viele Originale alter Zeiten keinen richtigen Lagerort gab. Dies soll sich mit der Schaffung des Archivs ändern.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Viele Vereinsmitglieder haben sich bereits freiwillig gemeldet um Arbeitseinsätze durchzuführen. Dabei kann der Verein auf Sachkompetenz aus Bau- und Handwerksgewerbe setzten. Mithilfe der ehrenamtlichen Leistung wird in einem öffentlichen Erwitter Gebäude ein Raum geschaffen, in dem die Unterlagen bei ausreichender Belüftung sachgemäß gelagert werde können. Ein hohes Maß an Brandschutz soll dafür sorgen, dass auch künftige Generationen sich noch an den Schriften erfreuen können.
In gegliederten und unterteilten Aktenschränken werden einzelne Bereiche für unterschiedliche Themen angelegt. So wird es ein Foto/Bilderarchiv geben, ein Bereich für das Schützenwesen, ein Bereich für die Stadtgeschichte, ein Bereich über die Geschichte der Häuser, Firmen, landwirtschaftlichen Betriebe und Handwerksstätten Erwittes usw.
Wer wollte nicht schon immer wissen wo die alten Feldflurbezeichnungen, Hofnamen und Straßennamen herkommen? Was bedeuten sie und welche Geschichte gibt es dazu?

Die gesamte Realisierung wird in Eigenregie und EIgenarbeit geleistet, sodass es keine Ausgaben für Lohn geben wird.
Wenn das Spendenziel übertroffen wird, ist es geplant auch alle Daten mithilfe von anzuschaffender Computertechnik zu digitalisieren um die Zukunftsfähigkeit der Daten zu gewährleisten. Beispielsweise würden dann diverse "Super 8"-Filme digitalisiert werden um sie so vor dem Verfall zu schützen.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Der Junggesellen-Schützenverein Erwitte 1726 e.V. ist der älteste Verein in Erwitte. Mit über 300 Mitgliedern zählt er auch zu einer der größten Vereinigungen der Stadt. Der Verein ist gemeinnützig und unterstützt weltliche, als auch kirchliche Veranstaltungen im Jahreskalender. Die Aufrechterhaltung alter Sitten und Gebräuche steht ganz besonders im Fokus des Vereinswesens. Dazu zählen Traditionen mit mehrhundertjähriger Tradition, wie das "Würstesammeln" zu Fastnacht, das Abbrennen des Osterfeuers, das zelebrieren eines Schützenfestes zum "Maidag" und das Veranstalten von "Vogelschießen", welches in Erwitte bereits 1581 erstmals erwähnt wurde. Dadurch, dass der Verein ausschließlich von jungen, unverheirateten Menschen unter 30 Jahren geführt wird, ist auch die Jugendarbeit und die Heranführung jugendlicher Personen an heimatliche Sitten und Gebräuche ein fester Bestandteil des Vereins.
Die altehrwürdige Uniform aus friderizianischer Zeit (18. Jhd.) beweist den Geschichtssinn des Vereins.
Der Verein untersützt insbesondere die Jugendarbeit durch Projekte. Beispielsweise die Unterstützung des jährlichen Weihnachtsmarktes für die Jugendarbeit in Erwitte, sowie am regelmäßigen Pfarrfest, bei dem auch caritative Vereinigungen unterstützt werden.

 

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Dieses Projekt endet am 07.04.2018 um 23:59 Uhr.
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