Projektbeschreibung
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Worum geht es in diesem Projekt?

Es geht um nachhaltige Teilprojekte innerhalb des großen Theaterprojektes MELANIE SCHULTE, nämlich Kostüme, eine DVD sowie ein umfangreiches, informatives Programmheft.

Was bewegt das Projekt in der Region?

Das besondere Schicksal des Frachters MS Melanie Schulte bewegt die Emder bis heute. Unter nicht endgültig geklärten Umständen ist das Schiff mitsamt der 35köpfigen Besatzung im Dezember 1952 vor der schottischen Westküste verschollen. Einige wenige Wrackteile und vor allem ein Rettungsring sind stumme Zeugen eines Unglücks, das zu den größten Seeunfällen der Nachkriegsgeschichte zählt. Bis heute hängt der Ring in der Kapelle des Seemannsheims und löst beim Betrachter ein beklommenes Gefühl aus.
Das Schicksal der Besatzung und ihrer Familien, der Stellenwert des Schiffbaus im Emden der 1950er Jahre, das Lebensgefühl dieser Zeit so kurz nach dem 2. Weltkrieg werden Thema eines spannenden Theaterstücks sein. Das Nieten und Hämmern der Nordseewerke avancierte damals zum „Sound der Stadt“ – dieser Sound mit damit verbundenen Geschichten wird das Theaterpublikum fesseln.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Das Theaterstück liefert ein Kapitel lebendig gewordener Emder und ostfriesischer Geschichte. Historisches, gut recherchiertes Theater bedeutet „Geschichtsvermittlung vor der Museumstür“. Die ZuschauerInnen erfahren bis dato Unbekanntes aus ihrer unmittelbaren Vergangenheit und können die neuen Erkenntnisse vor ihrem unmittelbaren Hier und Jetzt reflektieren.
Die DVD und das Programmheft sorgen für die Nachhaltigkeit einer ganz besonderen, auf Emden zugeschnittenen Theater-Erfahrung, eignen sich aber auch für diejenigen, die das historische Stück nicht gesehen haben.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Das Theaterstück entsteht derzeit anhand von Zeitzeugen-Interviews, umfangreicher Literatur und Akten-Material. Es wird im September 2020 als Freilichtspiel entweder an der Vrouw-Johanna-Mühle oder im Hafenbereich aufgeführt, eventuell auch in einer alten Werft-Halle. Original-Fotos des Schiffes, der Schiffstaufe und der Probefahrt werden auf einer großen Leinwand projiziert und in das Bühnenbild integriert.
Die im Frühjahr 1953 in Hamburg stattgefundene Seeamtsverhandlung wird Dreh- und Angelpunkt des Stückes sein – der rote Faden, von dem aus die Geschichte der MELANIE SCHULTE erzählt wird.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Der Freundes- und Förderkreis des Ostfriesischen Landesmuseums e. V. unterstützt den Veranstalter des Gesamtprojektes: das Ostfriesische Landesmuseum Emden. Das Landesmuseum arbeitet mit den Berufsbildenden Schulen II Emden (ehemaliges Jugendtheater „Die Rampe“) und mit zahlreichen SchauspielerInnen ostfriesischer Volksbühnen zusammen. Das Team hat sich bereits bei den Historischen Freilichtspielen „Mansfeld“ und „Das Brandmal“ bewährt. Das Drehbuch wird von Ilse Frerichs (Ostfriesisches Landesmuseum Emden) geschrieben; die Regie übernimmt wieder Werner Zwarte. Zahlreiche Kooperationspartner komplettieren das Gesamtprojekt; bei diesem Projekt insbesondere Peter Nauschütt vom Verein Freunde der Seefahrt e. V.

 

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Dieses Projekt endet am 27.07.2019 um 23:59 Uhr.
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