Projektbeschreibung
project
project project project project

Worum geht es in diesem Projekt?

Ziel des Projektes „KICKstart-Bolzplatz Borssum“ ist die Öffnung, Aufwertung und Belebung eines Bolzplatzes in der Siedlung Wilhelm- Leuschner-Straße mithilfe von Kindern und Jugendlichen aus Borssum.

Was bewegt das Projekt in der Region?

Das Vorhaben richtet sich an junge Menschen im Alter von 10 bis 20 Jahren mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen, die im Stadtteil Borssum leben. Der aktive Teilnehmerinnenkreis beläuft sich auf 20 Kinder und Jugendliche. Darüber hinaus werden mit dem Projekt auch die erwachsenen Bewohner*innen der Siedlung Wilhelm-Leuschner- Straße angesprochen und somit in das Projekt eingebunden.
Die Siedlung Wilhelm-Leuschner-Straße im Stadtteil Borssum ist eine typische Großwohnsiedlung mit 4-8 geschossigen Flachdachhäusern. Durch wiederholten Umwandlungen in Eigentumswohnungen ist die Investitionsbereitschaft stark zurückgegangen mit der Folge, dass bauliche und infrastrukturelle Mängel immer deutlicher hervortreten. Dieses betrifft auch den Bolzplatz, der zur Siedlung gehört und der früher vielfach von den Bewohner*innen genutzt wurde. Das Gelände wird zurzeit kaum genutzt, da keine Tore vorhanden sind und die Bespielbarkeit des Platzes nicht mehr gegeben ist. Wesentliche Kennzeichen der Siedlung sind der extrem hohe Kinder- und Jugendanteil und der sehr hohe Anteil der ausländischen Bewohner*innen.
Dieses stellt die Bildungsinstitutionen und Bewohner*innen zum einen vor die Herausforderung der Weiterentwicklung insbesondere von integrativen Angeboten für Kinder und Jugendliche. Zugleich bietet es die Chance insbesondere eine hohe Anzahl von jungen Menschen zu motivieren, sich für Ihre Bedarfe einzusetzen und diese mit zu gestalten.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Die Kinder und Jugendlichen sind vor ein paar Monaten selbst zu den Mitarbeiter*innen des Jugendzentrums in Borssum gekommen, um mit deren Hilfe, den Bolzplatz zu erneuern. Sie wünschen sich einen Ort, an dem sie sich treffen können, Fußball spielen können und ihre Freizeit außerhalb der Wohnung gestalten können. Die Kinder und Jugendlichen bringen sich aktiv für die Gestaltung ihrer Nachbarschaft ein und fördern so den Zusammenhalt zwischen den erwachsenen Bewohner*innen. Deswegen ist es wichtig, dass Engagement der Kinder- und Jugendlichen zu unterstützen, damit sie das Gefühl haben, dass sie mit viel Motivation Ziele erreichen können und ihr Selbstwertgefühl gesteigert wird. Durch das Projekt wird ein großes Maß an Partizipationsarbeit geleistet. Das Kinder-und Jugendzentrum Borssum kann aufgrund des sehr kleinen Außengeländes insbesondere den Bedarf nach Bewegung kaum decken und die anderen Bedarfe ausschließlich zu den Öffnungszeiten.
Seitdem das Projekt gestartet ist, sind die Kinder und Jugendlichen jede Woche motiviert dabei und versuchen mit den Teamern ihre Ideen zu verwirklichen.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Im März wurde zuerst eine Ideenwerkstatt durchgeführt, an der alle interessierten Teilnehmer*innen dabei waren. Darüber hinaus wurde für die Umsetzung weitere Bewohner*innen des Stadtteils aktiviert. Bei der Ideenwerkstatt wurde eine Begehung des Platzes vorgenommen und die Kinder und Jugendlichen konnten äußern, was ihnen gefällt und was nicht. In dieser Ideenwerkstatt wurden also sowohl die Ideen für das Gelände ermittelt als auch die Aufgaben miteinander abgestimmt, die für eine Umsetzung des Projektes notwendig sind.
Nach Gewinnung der Ideen wurden Kleinteams gegründet, die sich für bestimmte Aufgaben im Projekt engagieren.
Teams einen eigenen Namen geben und die Inhalte mitbestimmen.)
Team 1 „Information/Sponsoring":
Darüber hinaus wurde eine Infoveranstaltung veranstaltet, an denen die Bewohner*innen des Stadtteils einbezogen, über die Ideen informiert und zur Mitarbeit motiviert wurden.
Die Kinder und Jugendlichen berichten in Schulen und anderen Einrichtungen über das Projekt. Erzählen über den Stand der Arbeiten und klären über Regelungen zur Nutzung auf.
Team 2 „Berichten“:
Die Jugendlichen haben in diesem Team die Möglichkeit, über die Stände des Projektes zu berichten und die Öffentlichkeit zu informieren.
Team 3 „Bauen“:
Jugendliche, die Interesse haben, z.B. Sitzgelegenheiten o.Ä. für den Bolzplatz zu bauen, bekommen die Möglichkeit in der Werkstatt des Jugendbüros dieses umzusetzen.
Die Teams werden von Projektstudenten der Sozialen Arbeit betreut.
Das Projekt wird von der Robert-Bosch-Stiftung unterstützt, wovon die Material kosten für die Sitzecke etc. und die Helferfeste finanziert werden. Dennoch benötigen wir weitere Spenden für einen idealen Bolzplatz.
Mit dieser Spenden möchten wir ein Auffangnetz, welches die Bälle von der stark befahrenen Straße abhalten soll, finanzieren. Dieses Netz kostet ca. 21000€, weshalb auch dieses hohe Spendenziel zustande kam. Eine andere alternative gibt es leider nicht, da wir das Netz schon nur zur Straße ausrichten und dies schon die günstigste Variante mit 21000€ darstellt. Sollten wir das Spendengeld erhalten, werden wir uns darum kümmern, eine geeignete Firma für die Anbringung des Netzes zu finden.
Zur Zeit haben wie bereits Tore, eine Sitzecke, die Begradigung des Platzes, Mülleimer, Fußbälle und eine Hütte bzw. eine Überdachung. In Planung ist zudem die Bauung eines Grills/einer Feuerstelle, um weitere Personen anzusprechen. Dies bietet einen informellen Treffpunkt, um sich auszutauschen und das soziale Miteinander zu fördern. Außerdem haben wir vor im Winter weitere Spenden durch einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt und bei der Hochschule zu sammeln. Der Bolzplatz wurde vor kurzem, anlässlich des Festes der Begegnung, offiziell eröffnet. Jedoch ist es von großer Bedeutung, dass wir ein Auffangnetz anbringen, da der Platz sonst aus Sicherheitsgründen nicht bespielt werden darf.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Die Teilnehmer sind von Beginn an, an der Planung und Durchführung beteiligt. Diese Projektidee ist allein dadurch entstanden, dass Jugendliche aus dem Stadtteil ihren Bedarf gemeldet haben und dieser von den Mitarbeiter*innen des Kinder- und Jugendzentrums eingebracht und vertreten wurde. Dieses ist eine gute Grundlage, die Motivation der Mitarbeit im Projekt zu erhalten.
Die Leitung des Kinder- und Jugendzentrums Borssums übernimmt die Projektkoordination und Organisation des Projektes.
Die Durchführung der Treffen des dritten Teams wird durch die Mitarbeiter*innen des Jugendbüros der Stadt Emden übernommen. Das Jugendbüro unterstützt das Projekt durch die Betreuung der Teilnehmer*innen beim Bau der Sitzgelegenheiten o.ä. Die Mitarbeiter*innen sind erfahren in der Arbeit mit Jugendlichen und haben bereits viel Projekte durchgeführt, in denen gemeinsam mit Jugendlichen gebaut wird.
Die Gruppe des Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit wird von zwei Projektstudentinnen der Hochschule Emden/Leer begleitet und es finden wöchentliche Treffen statt.

Schreiben Sie einen Kommentar:

Damit Sie ein Projekt kommentieren können, müssen Sie sich einloggen oder registrieren.


Unterstützer:

  • profile

    Anonym

    € 50.00
1 Unterstützer
50 € von 21.000 €
0%
28 Tage verbleibend
EUR
Dieses Projekt endet am 18.11.2019 um 23:59 Uhr.
Spendenbescheinigung möglich

Spendenprojekt

Was bedeutet das?

Projektträger

Kategorie

Das kann Ihr Beitrag bewegen

  • Unterstützen Sie mit 50 €.

    Auffangnetz der Bälle, damit diese nicht auf die Straße gelangen

    Jetzt unterstützen