Projektbeschreibung
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Worum geht es in diesem Projekt?

Die Ausbildung von selbstständig arbeitenden nichtärztliche Anästhesisten an der Universität von Malawi verbessert die Situation des Gesundheitswesens in einem der 5 ärmsten Ländern der Welt.

Was bewegt das Projekt in der Region?

Zahllose Ärzte und andere Intellektuelle verlassen iMalawi, weil sie sich in Europa oder den USA bessere Arbeitsbedingungen und gut bezahlte Stellen versprechen.
Dieser sogenannte "Brain drain" hat verheerende Folgen für das Gesundheitssystem.
In dieser Notsituation hat man in Malawi die universitäre Ausbildung zum "Clinical Officer" eingeführt, ein praxisorientiertes , 2-jähriges universitäres Aufbaustudium nach 3-4 jähriger Ausbildung am „College of Health Sciences“.
Dieses Studium berechtigt zu einer arztähnlichen Tätigkeit, die ganz auf die Grundversorgung der Bevölkerung ausgerichtet ist.
Es fehlt der Anreiz, das Land zu verlassen, weil der Abschluss nicht als ärztliche Approbation anerkannt wird.
Der Anästhesist Dr. Gregor Pollach hat nun eine weitere Ausbildungsebene implementiert.
Er bildet in Blantyre an der Universität von Malawi sog. "Bachelor of Sciences in Anaesthesia and Intensive Care" als selbstständig arbeitende nichtärztliche Anästhesisten aus.
Diese Ausbildung ist als Vorstufe zum (seltenen) Postgraduiertenstudium zum Facharzt für Anästhesie zu sehen und ermöglicht es den Absolventen, selbständig einfache Narkosen durchzuführen.
Bei komplizierten Eingriffen steht ihnen ein Mediziner zur Seite.
Die Ausbildung zum "Anaesthetic Clinical Officer" dauert ca. 18 Monate und die Kosten belaufen sich auf insgesamt 2000 Euro.
Darin sind die Unterkunft und der Lebensunterhalt während der Ausbildungszeit enthalten, so dass sich die Studenten voll und ganz auf das Studium konzentrieren können.
Im Falle des Bachelorstudiums in "Anaesthesia and Intensive Care" sind es etwa 2500 Euro pro Jahr (2 Jahre) ohne Lebensunterhalt.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Malawi gehört zu den 5 ärmsten Ländern der Welt und doch ist es der Öffentlichkeit nicht bekannt.
Das liegt auch daran, dass Nachrichten über Bürgerkrieg oder Gräueltaten fehlen und es deshalb nicht in der "Tagesschau" auftaucht.
Seit über 20 Jahren gibt es mehr oder weniger stabile Verhältnisse im Land.
Diese sorgen dafür, dass Projekte, diie Malawi als Unterstützungsziel haben immer auch sehr nachhaltig sind.
Geld, das jetzt gespendet wird, wirkt auch in den kommenden Jahrzehnten noch nach, denn eine Verbesserung des Gesundheitswesens führt auch immer zu einer Verbesserung der Lebensumstände der Bevölkerung.
Speziell mit diesem Projekt sorgen SIE dafür, dass einheimisches, medizinisches Fachpersonal ausgebildet wird und im Land bleibt um dort vor Ort die Gesundheitssituation der 18 Millonen Einwohner zu verbessern, die unter HIV, Malaria, Tetanus, Tuberkulose und vielen anderen Krankheiten leiden.
Die Patienten, die es in die wenigen Kliniken schaffen, sind zumeist Kinder.
Um sie behandeln zu können braucht es mehr Fachpersonal!

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Wir sammeln Spendengelder und übersenden diese an Dr.Gregor Pollach, der an der Universität von Malawi eine führende Position bei der Ausbildung des medizinischen Personals einnimmt.
Er unterstützt damit besonders fähige Mitarbeiter bei ihrer Ausbildung und überprüft und zertifiziert diese im Anschluss.
Danach können sie selbständig Patienten behandeln und Narkosen durchführen.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Wir sind ein Verein, bestehend aus Pflegekräften und Ärzten der Intensivstation im Klinikum in Emden.
Anlass für dieses Projekt war ein Vortrag über die Situation des Gesundheitswesens in Malawi, den Dr. Gregor Pollach im Rahmen der Fort- und Weiterbildung bei uns im Klinikum gehalten hat und der uns alle sehr beeindruckt hat.
Insbesondere war beeindruckend, mit wie (relativ) wenig Geld, man soviel Gutes tun kann.

Deshalb bitten wir Sie: Unterstützen Sie dieses Projekt!

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Dieses Projekt endet am 07.01.2019 um 23:59 Uhr.

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