Projektbeschreibung
project
project project

Worum geht es in diesem Projekt?

Die tiergestützte Therapie im Haus Morija in Rödermark soll ermöglichen, emotionale und seelische Blockaden bei Bewohner/innen die an Demenz erkrankt sind zu lösen und einen emotionalen Zugang finden.

Was bewegt das Projekt in der Region?

Durch die Arbeit mit den Therapie-Begleithunden können Erinnerungen aufgeweckt, Sinneswahrnehmungen und motorische Fähigkeiten angeregt, sowie Konzentration und Kommunikationsfähigkeit gefördert werden.
Es erscheint möglich, den Weg in das Vergessen, in Einsamkeit, eventuelle Ängste und Isolation zu verzögern und die Lebenssituation menschlicher zu gestalten. Die Therapiebegleithunde sind in diesem Fall unsere Vermittler, "Türöffner" und "Eisbrecher".
Mensch und Tier verständigen sich auf einer tiefen emotionalen Ebene, die von der Krankheit nicht betroffen ist. Ein Hund reflektiert und urteilt nicht, er hadert nicht mit den Schwächen seines Gegenübers. Es stört ihn nicht, wenn ein Mensch immer wieder dieselben Dinge erzählt, wenn Worte unverständlich sind oder keinen Sinn ergeben. Für einen Hund ist sein Gegenüber vollkommen. Seine Zuneigung ist unvoreingenommen, ehrlich und bedingungslos. Damit erfüllt er die ursprüngliche Sehnsucht nach Nähe, Wärme, Trost, Zärtlichkeit, Bestätigung und Anerkennung.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Es ist immer wieder beeindruckend und fantastisch zu sehen, was die Tiere bei den Bewohnern und Bewohnerinnen bewirken können.
Bei Menschen mit Demenz bleiben Gefühle erhalten, das heißt, sie empfinden weiterhin, auch wenn die Krankheit schon weit fortgeschritten ist. Das Gehirn ist betroffen, nicht die Emotionen, die körperliche Bewegung oder die Sinne.

Erfolge konnten bereits viele verzeichnet werden. Bewohner/innen, die vorher verschwiegen waren, kaum gesprochen haben öffneten sich und fanden durch die Arbeit mit den Hunden den Weg in die Kommunikation zurück.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Frau Nicole Jäger besucht die Bewohner/innen des Alten- und Pflegeheims Haus Morija in Rödermark einen Tag im Monat. Sie arbeitet an diesem Tag mit ihren Therapiebegleit-Hunden Elli und Milka auf den Wohnbereichen vor Ort in Einzel- oder Gruppentreffen.
Mit viel Hingabe, Geduld und fachlicher Versiertheit werden so die Menschen mit den Tieren vertraut gemacht und die therapeutische Wirkung kann sich zeigen.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Die Leitung dieser Maßnahmen liegt in den Händen von Nicole Jäger. Sie ist zertifizierte Fachkraft der Gerontopsychiatrie und für Tiergestützte Intervention (ESAAT- Europäischer Dachverband für tiergestützte Therapie) und seit vielen Jahren in der Pflege im Oberhessischen Diakoniezentrum in Laubach tätig. Sie verfügt ebenfalls über eine zertifizierte Ausbildung zum "Therapie- und Pädagogikbegleithundeteam“.
Diese Ausbildung wurde gefördert durch die “Stiftung Diakonie Hessen / Diadem”.

Ihre Therapiebegleit-Hunde, die Hundedamen Elli und Milka sind für diese Form der Therapie ebenfalls speziell ausgebildet worden. Für die Hunde ist das kein Spaziergang mit Streicheleinheiten. Es bedeutet richtig Arbeit, weshalb auch immer mehrere Hunde bei einer Therapiesitzung eingesetzt werden. So ist auch für sie eine Pause gewährleistet, denn diese ist für die Vierbeiner genauso erforderlich.

Schreiben Sie einen Kommentar:

Damit Sie ein Projekt kommentieren können, müssen Sie sich einloggen oder registrieren.


Unterstützer:

  • profile

    Anonym

    € 440.00
  • Sparkasse
    Dieburg

    € 1000.00
  • profile

    Anonym

    € 50.00
  • profile

    Anonym

    € 10.00
4 Unterstützer
1.500 € von 5.000 €
30%
Beendet
EUR
Projekt jetzt unterstützen!
Dieses Projekt endet am 30.03.2020 um 23:59 Uhr.
Spendenbescheinigung möglich

Spendenprojekt

Was bedeutet das?
Vorschau

Projektträger

Kategorie