Projektbeschreibung
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Worum geht es in diesem Projekt?

Die analogen Kompetenzen -in der Orientierung, der Kommunikation, der Kunstbetrachtung, bei Berührung und Spiel - veröden durch die digitale Praxis, werden verlernt. z.B.Raumrorientierung durchs Navi.

Was bewegt das Projekt in der Region?

Im öffentlichen Diskurs fragt man nicht danach, was im Rücken der Digitalisierungs-Entwicklung geschieht. Deshalb fragen wir nach den analogen Kompetenzen. Unsere These ist: die anlogen Kompetenzen veröden, werden verlernt oder – in der heranwachsenden Generation gar nicht erst erlernt. Das einfachste Beispiel dafür ist die Wirkung des alltäglich benutzten Navigationsgerätes: was dadurch verödet, ist die Fähigkeit der analogen Raumorientierung, d.h. durch Körpergefühl, Himmelsrichtungen, landmarks, Karten etc. Auf der geplanten Tagung sollen folgende Themen behandelt werden:
- Paarbildung über Passung von ‚Profilen‘ vs. Paarbildung durch persönliche Anmutung.
- Digitalisierung in der Umweltgestaltung durch Architektur und Design.
- Digitalisierung und ihre Herausforderungen für Ethik und Lebenskunst.
- Lehr- und Lernerfahrungen mit und ohne Digitalisierung im Unterricht.
- „Human Touch“ und die Entwicklung von Kuschel-Robotern und Distance-Care.
- Wie Digitalisierung auf analoge Kompetenzen angewiesen ist.
- Der smarte Weg zum letzten Menschen.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

In der öffentlichen Diskussion um Digitlisierung wird diese wir eine Naturentwicklung vorausgesetzt - und allenfalls eine "Humanisierung" der Digitalisierung eingeklagt. Was Digitalisierung selbst ist, bleibt dabei im Dunklen. Für uns ist ihr Kern: die Ersetzung menschlicher Kompetenzen durch Software - eine Ersetzung menschlicher Fähigkeiten durch Service-Technologie. Wir wollen die Verluste zum Thema machen, die im Rücken der Digitalisierung sich einstellen: Das Veröden, das Verleren von analogen Fähigkeiten.
Die Tagung soll diesen Gesichtspunkt ins öffentliche Bewußtsein einbringen. Erst dadurch wird die Diskussion um Digitlisierung aus einer Bewertung bzgl. ihrer Effizienz herausgebracht.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Es handelt sich um eine Tagung. Das Thema wird durch Vorträge und Diskussionen behandelt. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse im Druck wird geplant.

Wer steht hinter diesem Projekt?

das Institut für Praxis der Philosophie e.v., IPPh, Darmstadt
Ziel philosophischer Praxis ist es, gut Mensch zu sein und in gesellschaftlichen und Naturbeziehungen Solidarität zu üben.
Der Verein praktiziert Philosophie auf drei Ebenen. Diese sind:
- der einzelne Mensch ( Selbstkultivierung, philosophische Lebensberatung)
- die Gesellschaft/ Gemeinschaft ( Initiativen sozialen Engagements)
- die Öffentlichkeit ( Publikationen, die die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf bedenkliche Entwicklungen richten oder in moralische Diskurse eingreifen ).

 

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Dieses Projekt endet am 28.03.2020 um 23:59 Uhr.
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