Projektbeschreibung
project
project

Worum geht es in diesem Projekt?

Bitte unterstützen Sie uns bei der Reparatur unserer Sailtraining-Schoneryacht "Esprit" und helfen so, dass wir baldmöglichst wieder Hochseesegelausbildung für "Jedermann/-frau" anbieten können.

Was bewegt das Projekt in der Region?

Die Boote des Jugendkutterwerks (JKW) - und damit auch unsere Schoneryacht "Esprit" - sind einer sozialen Beschäftigungsinitiative des Landes Bremen und der EU entsprungen, arbeitslosen Menschen im Rahmen der Kiellegung und des Baus der Boote berufliche Qualifikation und Perspektiven im Bereich Bootsbau und Schiffsbetrieb zu vermitteln.

Der Einsatz der fertiggestellten Schiffe als von der SeeBG zugelassene Ausbildungsboote leistet bis heute einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der maritimen Kultur der Hansestadt Bremen und bietet Segelinteressierten jeglichen Alters, Vorkenntnisstands und finanziellen/sozialen Backgrounds die Gelegenheit, einmal ins seemännische Leben hineinzuschnuppern und neben unvergesslichen Naturschauspielen den Teamgeist und Zusammenhalt zu erleben, den es so nur auf Segelbooten gibt.

Daneben vermitteln wir auf unseren Ausbildungstörns unseren Trainees durch "hands on learning" alle relevanten Kenntnisse, die der Segelbetrieb so mit sich bringt (bspw. Segel anschlagen/setzen/bergen, Ruder gehen, Navigation etc.) - je nach individuellem Kenntnis- und Erfahrungsstand.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Integrales Ziel unseres Sailtrainings ist es, den Trainees über das gemeinsame Segeln und Arbeiten an Bord sowie die Begegnung mit den Naturgewalten, Lebenserfahrungen zu vermitteln, die in unserer oftmals oberflächlichen, konsumorientierten und bequemen Zivilisation an Land kaum noch gemacht werden können, und so das Bewusstsein für Werte wie Teamgeist, Pflichtgefühl/Disziplin, Hilfsbereitschaft, Toleranz sowie Weltoffenheit zu schärfen. Unserer Erfahrung nach lassen sich diese universellen Werte nirgends besser erlernen als an Bord bzw. als Teil der Mannschaft eines Segelboots, wo sich ein jeder darauf verlassen können muss, dass die wachhabende Crew „auf dem Posten“ ist und das Boot sicher navigiert, während die Freiwache in ihren Kojen liegt. Auch sind viele Arbeiten an Bord eines Segelboots wie bspw. das Segelsetzen & -bergen nur gemeinschaftlich als Team zu bewältigen und die beengten Verhältnisse an Bord fordern jedem Crewmitglied nicht nur eine gewisses Maß an Offenheit und Toleranz ab, sondern bieten auch Gelegenheit zum Kennenlernen bzw. Austausch unterschiedlicher Lebenskonzepte und Ansichten.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Unser Sailtraining-Projekt ist ganz wesentlich abhängig von der Einsatzfähigkeit unseres "Flaggschiffs" - der Schoneryacht "Esprit", denn als größtes Boot des JKW bietet sie bis zu zwölf Trainees Koje und Ausbildung und ist uneingeschränkt hochseetauglich, so dass nur auf ihr alle Aspekte des Segelns voll vermittelt werden können. Dabei werden Unterhalt und Erhalt des Bootes allein durch den Einsatz unserer Stammcrew - jedes Jahr werden an die 2.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit geleistet - sowie die Törnbeiträge unserer Trainees bestritten.

Leider mussten wir "Esprit" dieses Jahr nach einer unglücklichen Grundberührung vor Helgoland bereits im Sommer wieder für eine mehrmonatige Reparatur in ihren Heimathafen Bremen zurückholen und die Sailtraining-Saison damit vorzeitig beenden. Eine Entscheidung, die uns vor dem Hintergrund des Ausfalls der für den Unterhalt dringend benötigten Törnbeiträge nicht leicht gefallen ist, aber aus Gründen der Sicherheit für Mannschaft und Boot unerlässlich war. Nun befindet sich das Boot in der Werft und harrt seiner Reparatur.

Zwar ist der Schaden unserer Kasko-Versicherung gemeldet, die wohl auch den Löwenanteil der benötigten Instandsetzungkosten an "Esprit" übernehmen wird, doch Kosten wie bspw. die entgangenen Törnbeiträge sind über die Kasko natürlich nicht gedeckt - ein Verlust, der für einen gemeinnützigen Verein wie das JKW nur schwer zu stemmen ist. Auch werden im Zuge der Reparatur des Grundberührungsschadens möglicherweise noch weitere Positionen zutagetreten, die von der Versicherung nicht übernommen werden.

Daher unser Aufruf an dieser Stelle: Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende bei der Reparatur unseres Vereinsboots und tragen so dazu bei, dass ein Stück maritimer Kultur Bremens erhalten bleibt und auch weiterhin Hochseesegeltraining durch das JKW angeboten werden kann! Gerne hören wir auch von Ihnen. Wir freuen uns über jegliche Art des Zuspruchs und der Hilfestellung. Vielen Dank hierfür im Voraus!

Wer steht hinter diesem Projekt?

Der gemeinnützige Verein JugendKutterWerk Bremen e. V. (JKW) wurde mit dem Ziel gegründet, arbeitslosen Menschen zu Ausbildung und Qualifizierung im Handwerk rund ums Schiff zu verhelfen. Von 1984 bis 1996 konnte das JKW so vielen Menschen in diversen Bootsbauprojekten eine berufliche Perspektive bieten. Im Rahmen dieser Maßnahmen entstanden u. a. unser Jugendwanderkutter „Balu“ und im Jahr 1995 die Schoneryacht „Esprit“.

Heute betreibt der Verein die Boote als von der SeeBG zugelassene Ausbildungschiffe und vermittelt im Rahmen der Ausbildungstörns Segelinteressierten mit und ohne Vorkenntnissen Seemannschaft in Praxis und Theorie.

Schreiben Sie einen Kommentar:

Damit Sie ein Projekt kommentieren können, müssen Sie sich einloggen oder registrieren.


Unterstützer:

5 Unterstützer
1.125 € von 5.000 €
22%
14 Tage verbleibend
EUR
Dieses Projekt endet am 28.11.2019 um 23:59 Uhr.
Spendenbescheinigung möglich

Oder Gutscheincode einlösen

Eine anonyme Spende erscheint ohne Ihren Benutzernamen

Spendenprojekt

Was bedeutet das?

Projektträger

Kategorie