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Mehr Barrierefreiheit im Blaumeier-Atelier!
Blaumeier-Atelier e.V.

Projektbeschreibung
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Worum geht es in diesem Projekt?

Blaumeier ist Heimat für unkonventionelle Kunst und gelebte Inklusion - aber es kann noch einiges verbessert werden: Blaumeier braucht eine Audiodeskriptionsanlage und mehr Texte in Leichter Sprache!

Was bewegt das Projekt in der Region?

Das Blaumeier-Atelier in Walle ist ein Ort für außergewöhnliche Kunst, an dem sich Menschen mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten und Beeinträchtigungen nicht nur hinter der Bühne oder Staffelei, sondern auch in der Fangemeinde und im Publikum einfinden. Um eine umfassende Form der gesellschaftlichen Teilhabe zu ermöglichen, ist Barrierefreiheit eine wichtige Voraussetzung - auch bei Blaumeier!
Viele Konzepte sind bereits ausgearbeitet und umgesetzt. Doch neben der räumlichen Barrierefreiheit für Kurse und öffentliche Veranstaltungen versteht Blaumeier die barrierefreie Präsentation der künstlerischen Projekte als selbstverständlich.

Dafür sollen bei Blaumeier in der nächsten Zeit zwei Vorhaben umgesetzt werden:
- Eine Audiodeskriptionsanlage (Flüsteranlage) für die beschreibende Begleitung von Theatervorstellungen
- Mehr Texte in Leichter Sprache anbieten

In Zukunft sollen die Theatervorstellungen mittels simultaner Audiodeskription sehbeeinträchtigten und blinden Zuschauer*innen weitreichend vermittelt werden. Neben der in den Stücken eingesetzten Musik und den treffsicheren Dialogen sollen die bildhaften Aspekte der Stücke - wie Bühnenbild, Kostüme, Auf- und Abgänge, Gestik, Mimik, Interaktion - zusätzlich über Beschreibungen zugänglich gemacht werden.
Durch den Einsatz einer Audiodeskriptionsanlage kann Blaumeier gewährleisten, dass jeweils mindestens eine der Aufführungen eines Bühnenstückes von einem*r in Audiodeskription geschulten Sprecher*in begleitet wird. So kann sehbeeinträchtigten Menschen ein weitaus vollständigerer Zugang zu den Bühnenhandlungen und ein umfassenderes Theatererlebnis ermöglicht werden, als allein über Dialoge, Stimmen, Geräusche und Musik.

Zusätzlich sollen Ankündigung- und Progammhefttexte sowie ein Buch, welches gerade entsteht, viel häufiger in Leichte Sprache übersetzt werden. Auf diese Weise werden komplexe Inhalte in einen einfacheren Sprachgebrauch gebracht und erweitern auch hier die Teilhabe-Möglichkeiten von an Blaumeier interessierten Menschen aus Bremen.

In der Region Bremen bewegt Blaumeier mit diesem Projekt verschiedene Aspekte:
Erstens ermöglicht es eine erweiterte Teilhabe an den Kunstprojekten des Blaumeier-Ateliers, indem Barrieren abgebaut werden, die für Menschen mit Sehbeeinträchtigung möglicherweise einen Theaterbesuch verhindern. Menschen in und um Bremen werden dadurch angeregt, zu uns zu kommen, eine Kooperation mit den entsprechenden Landesverbänden ist angestrebt. Zusätzlich wird über den vermehrten Einsatz von Leichter Sprache es allen im Publikum möglich, das Begleitmaterial wahrnehmen zu können.
Zweitens kann das Blaumeier-Atelier damit eine Strahlkraft für eine umfassende Barrierefreiheit in der Bremer Kulturlandschaft einnehmen und erreicht so hoffentlich Nachahmer, damit noch mehr Kultur ohne Hindernisse genossen werden kann. Blaumeier steht damit für seine Ziele einer inklusiven Gesellschaft ein und unternimmt konkrete Schritte, die dies möglich machen.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Inklusion ist für unsere Gesellschaft wichtig und es gibt noch viel zu tun - das hat nicht zuletzt die Corona-Krise gezeigt. Damit eine inklusive und wertoffene Gesellschaft weiterhin entstehen kann, ist es wichtig, die Voraussetzungen zur Teilhabe anzugleichen und Möglichkeiten anzubieten.
Das Blaumeier-Atelier hat sich im Zuge der Anti-Psychiatriereform in den 80er Jahren gegründet seitdem stetig an der Verbesserung einer Chancengleichheit für Menschen mit Beeinträchtigungen oder psychischen Besonderheiten mitgewirkt - in Bremen speziell, aber auch bundesweit.
Augenscheinlich stehen wir heute an einer ganz anderen Stelle mit dem Thema der Inklusion - und dennoch gibt es Themen, die weiterhin umgesetzt werden müssen. Die Barrierefreiheit auf allen Sinnesebenen ist für Blaumeier ein wichtiges Ziel geworden und dafür brauchen wir Sie und Ihre Spende:
Mit Ihrer Unterstützung kann die Hardware der Audiodeskriptionsanlage angeschafft werden und erhalten die Mitarbeiter*innen des Ateliers eine Schulung für Leichte Sprache.
Mit Ihrer Unterstützung zeigen Sie aber auch, dass Sie sich für eine inklusive Gesellschaft einsetzen und Teilhabe möglich machen wollen. Die meisten Barrieren entstehen im Kopf - lassen Sie uns gemeinsam zeigen, dass es auch anders geht und wir zu einer toleranten und teilhaberorientierten Gemeinschaft beitragen!

Wir danken Ihnen jetzt schon, dass Sie mit Ihrer Spende ein Teil der Blaumeier-Gemeinschaft werden!

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Für die beiden Vorhaben sammelt Blaumeier gerade an verschiedenen Stellen Geld, um die Anschaffung der Audiodeskriptionsanlage und technischer Schulung wie auch eine Weiterbildung für das Verfassen von Texten in Leichter Sprache möglich zu machen.

Folgendes wird noch benötigt:
- Audiodeskriptionsanlage: Sender 650€
- Audiodeskriptionsanlage: 2 Empfänger 480€
- Schulung Leichte Sprache für 2 Mitarbeitende 420€

Sollten wir die angestrebte Summe erreichen, wird Blaumeier noch in diesem Jahr die Vorhaben umsetzen und ab 2021 die ersten Theaterstücke mit Audiodeskription begleiten und die Texte für Veranstaltungen vermehrt in Leichter Sprache anbieten.
Sollten wir die angestrebte Summe nicht erreichen können, wird Blaumeier nicht müde werden, dafür zu sammeln und das Projekt möglicherweise erst später umsetzen können, je nach Summe erst mit der Leichten Sprache-Schulung starten.
Sollten wir aber über die angestrebte Summe hinaus beschenkt worden sein, können wir neben dem Basiskurs in Leichter Sprache auch den Aufbaukurs besuchen und mehr Empfängergeräte für die Audiodeskriptionsanlage anschaffen.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Das Blaumeier-Atelier ist Heimat für unkonventionelle Kunst und gelebte Inklusion.
In den Bereichen Theater, Malerei, Musik, Literatur, Fotografie und Maskentheater treffen sich Menschen mit körperlichen, geistigen oder psychischen Besonderheiten in ihrer Freizeit, um gleichberechtigt künstlerisch zu arbeiten. Die Projekte werden gemeinsam und ausgehend von den individuellen Fähigkeiten der Teilnehmer:innen entwickelt. Diese einzigartige Herangehensweise und künstlerische Qualität begeistert eine breite Öffentlichkeit immer wieder - sowohl bundesweit als auch international.

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Dieses Projekt endet am 24.07.2020 um 23:59 Uhr.
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