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Kunst- und Integrationsprojekt "Der Flug des Stiftes"
Diakonisches Werk Bremen e.V.

Projektbeschreibung
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Worum geht es in diesem Projekt?

Den Gefühlen künstlerisch Ausdruck verleihen, Erlebtes verarbeiten, Talente entdecken - all das bietet das Kunst- und Integrationsprojekt den jungen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung

Was bewegt das Projekt in der Region?

Den Gefühlen künstlerisch Ausdruck verleihen, Erlebtes verarbeiten, Talente entdecken, kulturelle Begegnung - diese Aspekte bietet die Künstlerin Jule Stegemann-Trede zusammen mit Silke Behrens ehrenamtlich den jungen Menschen mit ihrem Kunst-und Integrationsprojekt. An zwei Terminen pro Woche öffnet sie ihr Atelier „ Jules-Art“ für das gemeinsame Malen, Zusammenkommen und Deutsch sprechen. Inzwischen wird das Angebot von mehr als 40 Teilnehmenden genutzt - junge Männer und Frauen aus Bremen sowie aus Afghanistan, Syrien oder anderen Ländern, die seit 2015 in Bremen angekommen sind.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Das Projekt gibt den geflüchteten jungen Menschen eine seltene Gelegenheit kultureller Bildung: Sie lernen, sich künstlerisch auszudrücken, entdecken Fähigkeiten und Talente, sie werden gefordert und gefördert. Neben dem Aspekt der künstlerischen Bildung steht die Unterstützung des Ankommens, um Vertrauen und Stabilität zu erlangen. Deutsch sprechen und die Kommunikation miteinander wurden von Beginn an groß geschrieben und waren für viele wichtige Motivatoren, sich am Projekt zu beteiligen und bis heute dabeizubleiben. Darüber hinaus bieten die regelmäßig organisierten Ausstellungen den jungen Geflüchteten die Möglichkeit, ihre Persönlichkeiten und individuellen Fähigkeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren. Für dieses ehrenamtlich organisierte Projekt bitten wir um eine Spende, für die Kosten z.B. für die Malutensilien oder die Ateliermiete.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Seit April 2016 ist das Projekt in Jule Stegemann-Tredes Atelier "Jules-Art" in der Kap-Horn-Straße 9 in Bremen-Gröpelingen zuhause. Dort können die jungen Künstlerinnen und Künstler auf großen Formaten mit Acryl malen. Die dabei entstandenen Bilder sind bereits mehrfach ausgestellt worden, u.a. im Kapitel 8 an der Domsheide, im Amtsgericht Osterholz-Scharmbeck, im Borgfelder Freizeitheim sowie im Rahmen der Offenen Ateliers in den Hafenateliers/ Kap-Horn-Str.: 9 .

Wer steht hinter diesem Projekt?

Das Projekt ist Ende 2015 in der Notunterkunft "Sporthalle am Borgfelder Saatland", in der damals rund 80 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge lebten, entstanden. Begonnen hat es als offenes Angebot direkt in der Halle, das mehrmals in der Woche stattfand - Zeichnen und Malen zur Entspannung, als Beschäftigung und um erste Deutschkenntnisse mitzubekommen. Das Interesse war von Anfang an sehr groß. Inzwischen sind die Jugendlichen über das ganze Stadtgebiet verteilt untergebracht und nehmen teilweise sehr weite Anreisewege in Kauf, um ein- bis zweimal pro Woche dabei zu sein. Seit April 2016 ist das Projekt in Jule Stegemann-Tredes Atelier "Jules-Art" in der Kap-Horn-Straße 9 in Bremen-Gröpelingen zuhause. Seit September 2019 ist das Projekt in Trägerschaft des Diakonischen Werks Bremen e.V.

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Dieses Projekt endet am 09.04.2020 um 23:59 Uhr.
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