Projektbeschreibung
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Worum geht es in diesem Projekt?

Frauen aus unterschiedlichen Kulturen begegnen sich in geschützter Umgebung und fachlicher Begleitung. Über das kreative Gestalten öffnen sie sich für Gespräche, hören einander zu und lernen deutsch.

Was bewegt das Projekt in der Region?

Viele der (geflüchteten) Frauen aus afrikanischen Ländern haben keinerlei Kontakt zu Nachbarn oder Eltern anderer Kinder in Kita und Schule. Sie fühlen sich isoliert in ihren Wohnungen oder in der Flüchtlingsunterkunft. Viele von ihnen sind durch Kriegserlebnisse, Verluste von Angehörigen oder Traumatisierungen während der Flucht betroffen und sind kaum in der Lage, darüber zu sprechen. Das Projekt soll ihnen die Möglichkeit geben, wenigstens für kurze Zeit ihre Alltagssorgen zu vergessen. Durch das gemeinsame Basteln kleiner Schmuckstücke oder von Dekorationsgegenständen fühlen sie sich in ihrer Handlungsfähigkeit bestärkt und entwickeln Ideen auch für die Beschäftigung ihrer Kinder.
Das wachsende Gemeinschaftsgefühl gibt ihnen Vertrauen, auf die übrigen Teilnehmerinnen einzugehen, sich über anstehende Probleme auszutauschen und Rat bei den Kursleiterinnen zu suchen. Bei besonderen Anlässen wie Geburtstagen eines Kindes, wird gesungen und gespielt und gemeinsam gegessen. Das stärkt die Zusammengehörigkeit und schenkt Vertrauen.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

In der geschützten Atmosphäre im Haus der Familie können die Teilnehmerinnen miteinander und den Kursleiterinnen ins Gespräch kommen. Es braucht viel Empathie und Einfühlungsvermögen, auch sehr persönliche Erlebnisse und Sorgen zu besprechen. In der gewachsenen Vertrautheit gelingt dies leichter und ist weniger bedrohlich. Mit diesem Ansatz konnten wir in der Vergangenheit gute Erfahrungen machen.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Jeden Montag (außer in den Schulferien) treffen sich bis zu10 Teilnehmerinnen von 16-18 Uhr im Haus der Familie Obervieland. Die pädagogische Leitung hat Odette Richter. Das kreativ-Angebot bestimmt Sevil Aydin, die freundlich und mit viel Geduld die Teilnehmerinnen anleitet. Da die Frauen aus unterschiedlichen Ländern kommen, übersetzt bei Bedarf eine Dolmetscherin aus Somalia, die seit vielen Jahren in Bremen lebt. Die Spendengelder werden eingesetzt für die Honorare der Kursleiterinnen und für das benötigte Bastel- und Handarbeitsmaterial. Die Spendensumme soll die Ausgaben für drei Monate Projektlaufzeit decken. Bei Bedarf wird das Haus der Familie die benötigten Finanzmittel ergänzen.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Der Verein Human & Environment e.V. hat seit 14 Jahren in Kattenturm und punktuell auch in anderen Stadtteilen Bremens ähnliche Orientierungs- und Integrationsangebote durchgeführt. Im Verein engagieren sich Menschen mit deutschen und afrikanischen Wurzeln, denen eine gute Kommunikation zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen wichtig ist.
In Nigeria unterstützt der Verein die dortige Partnerorganisation bei ihrem sozial-ökologischen Programm, das sich an die Ärmsten in der Gesellschaft richtet.

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Human & Environment e.V. bedankt sich bei den Spendern und der Sparkasse Bremen für die Unterstützung unseres Projektes "Kreativ-Integrativ" in Kattenturm. Wir freuen uns, mit den mehr

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Dieses Projekt endet am 16.01.2020 um 23:59 Uhr.
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