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Forschungsprojekt: Mind Controlled Applications
HumanRoboLab der Universität Bremen

Projektbeschreibung
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Worum geht es in diesem Projekt?

Mithilfe eines mobilen EEG-Systems werden Gehirnwellen an ein Zeichenplotter/3D-Drucker gesendet, so dass z.B. gelähmte Menschen dadurch wieder die Fähigkeit erhalten sich kreativ auszudrücken.

Was bewegt das Projekt in der Region?

Im HumanRoboLab der Universität Bremen untersuchen Studierende der BWL und Wirtschaftspsychologie gemeinsam mit Wissenschaftler/innen und Praxispartner sämtliche Formen der Mensch-Maschinen-Interkationen in anwendungsorientierten Kontexten.

Im Rahmen des Forschungsprojekts "Mind Controlled Applications" beschäftigen sich Studierende das HumanRoboLab mit den Forschungsfragen: 1. „Inwieweit lassen sich EEG Daten in der analogen Welt nutzbar machen?“ und 2. „Wie kann via Gedankenkraft ein Zeichenplotter, 3D Drucker oder eine Fräsmaschine bedient werden?“

Die Relevanz für solch ein Vorhaben sehen wir in dem Potenzial, einerseits gelähmten Menschen, welche in ihrem Körper gefangen sind, die Möglichkeiten zu geben mit der Außenwelt zu interagieren bzw. ihnen die Fähigkeit wieder zu geben sich kreativ auszudrücken. Andererseits bestimmte Arbeitsprozesse zu erleichtern, da es möglich wäre zusätzlich zu dem Einsatz beider Hände, rudimentäre Befehle mit den Gedanken auszuführen. Zum Beispiel werden beim Arbeiten mit Mikroelektronik beide Hände für das verlöten von Bauteilen benötigt, man könnte eine Halterung entwickeln, die sich durch Gedankenkraft verstellen lässt. Hiermit wird der Arbeitsprozess beschleunigt und der Nutzer gewinnt an Flexibilität.

Um ein funktionierendes und flexibles BCI zu erstellen, benötige ich zur Erfassung der Gehirnaktivitäten ein mobiles EEG System. Optimal für unsere Untersuchungen wäre ein Emotiv Epoc+ Headset, da es durch die mitgelieferte Software die erfassten Daten qualitativ interpretiert und in einem benutzerfreundlichen Userinterface darstellt. Dies ermöglicht uns schnell in den Prozess des Experimentierens einzusteigen und durch die 14 Sensoren Auflösung eindeutige Befehle zu trainieren.

Ziel der Untersuchungen ist es, neben einem besseren Verständnis für diese innovative Technik, eine funktionierende Schnittstelle zwischen dem Gehirn und einer bzw. mehrerer analogen Anwendungen zu schaffen. Hierbei soll mindestens ein analoger Prototyp entstehen, welcher voraussichtlich zu den Hochschultagen an der Hochschule für Künste Bremen und auf der Digital Assistant Conference der Universität Bremen ausgestellt wird. Darüber hinaus soll ein individuelles Trainingssystem entstehen, welches sich konkret für "durch Gedanken gesteuerte analoge Anwendungen" einsetzen lässt. Die entstandenen Ergebnisse werden nach Beendigung des Projektes für mögliche
weitere, aufbauende Untersuchungen zur Verfügung gestellt.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Leider und viel zu oft werden innovative Forschungsaktivitäten mit EEG Systemen in Universitäten und Hochschule durchgeführt, ohne dass Studierende wirklich ein Teil davon sind. Das wird in diesem Projekt anders sein! Mit Ihrer Spende leisten Sie einen Beitrag, dass Studierende im Rahmen des HumanRoboLab's selberorganisiert, experimentelle Forschung im Bereich der Mensch-Maschinen-Interaktion (Human-Computer-Interaction) durchführen können, die üblicherweise sonst nur eine kleine Gruppe ausgewählter Wissenschaftler/innen zugänglich ist. Somit unterstützen Sie mit Ihrer Spende einen Beitrag zu freier Wissenschaft und Forschung.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Mit den Spendengeldern soll ein mobiles EEG-System (Emotiv Epoc + Headset) in Höhe von 800,00 € gekauft werden. Anschließend erfolgt die Trainings- und Experimentierphase. Die Ergebnisse werden im Sommer 2020 auf den Hochschultagen der Hochschule für Künste und der Digital Assistant Conference präsentiert.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Das HumanRoboLab ist eine neue wissenschaftliche Institution im FB 7 der Universität Bremen zur Untersuchung von Mensch-Maschinen-Interaktion in wirtschaftspschologischen Kontexten. Im HumanRoboLab werden anwendungsorientiert und forschend neue Erkenntnisse gemeinsam von Wissenschaftlern, Studierenden und Praxispartner/innen in einem Lern-Transfer-Raum 4.0 gesammelt. Koordiniert wird das HumanRoboLab durch den Wirtschaftspsychologen Dr. Denis Pijetlovic aus dem Fachgebiet "Nachhaltiges Management" (Leitung: Prof. Dr. Georg Müller-Christ).

 

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Dieses Projekt endet am 10.04.2020 um 23:59 Uhr.
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