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Filmfahrt 2019 - Medienpädagogisches Sommerferienprojekt
E.L.F. - Erstes Lesumer Fernsehen e.V.

Projektbeschreibung
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Worum geht es in diesem Projekt?

Wir wollen Jugendliche an das Filmemachen heranführen und dafür begeistern. Bereits filminteressierten Jugendlichen wollen wir die Möglichkeit geben sich weiterzuentwickeln.

Was bewegt das Projekt in der Region?

Wir wollen Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren für verschiedene Filmrollen, sowie technische Assistenz, casten. (Für einige Rollen werden wir auch Erwachsene casten). Des Öfteren haben wir erlebt, dass sich Jugendliche vorerst nur für das Schauspiel interessieren. Wenn man ihnen aber die Arbeit hinter der Kamera näher bringt, entwickeln viele auch dafür ein Interesse. Deshalb möchten wir auch die Schauspieler dazu anregen die Arbeit hinter der Kamera kennenzulernen. Das Projekt ist gleichzeitig ein Filmprojekt und ein Ferienangebot. Aber auch nach diesem Projekt wollen wir Interessierte weiterhin unterstützen (ihre eigenen) Projekte umzusetzen. Ein ähnliches Konzept verfolgten wir bereits bei einer Produktion im Jahr 2014. Bei diesem Projekt waren jedoch teilweise ganz unerfahrene Jugendliche alleine für eine Kamera zuständig. Wir wollen weiterhin auf Selbstständigkeit der Assistenten setzen, sie jedoch schon im Voraus bei Kennenlerntreffen schulen und immer in Teamarbeit mit Jemand erfahrenem aus unserem Verein zusammenarbeiten lassen. So soll sichergestellt werden, dass die Teilnehmer Medienpädagogisch gefördert werden.

Wir selbst wollen uns mit diesem Projekt ebenfalls weiterentwickeln, denn normalerweise produzieren wir hauptsächlich Projekte in geringerem Umfang, da wir meistens kein oder nur sehr wenig Budget haben. Durch ein höheres Budget hätten wir die Möglichkeit mit einem größeren Team mehrere Tage an einem Ort zu drehen, der etwas weiter entfernt ist. Wir möchten im "Friedenskotten" in Osnabrück unterkommen, dieser bietet ausreichend Platz als Unterkunft und zum Filmen. Außerdem möchten wir den Eigenanteil der Teilnehmer möglichst gering halten. So wollen wir sicherstellen, dass sich möglichst viele Jugendliche die Teilnahme leisten können. Zwar haben wir eine begrenzte Teilnehmerzahl, aber ob jemand letztendlich mitmachen kann, sollte nicht von dem Geld abhängen.

Auch der Inhalt unseres Filmes hat eine bestimmte Absicht. Der Film wird sich mit Freundschaft und Ausgrenzung in der Schule beschäftigen. Auf der Suche nach ihrer verschwundenen Lehrerin während einer Klassenfahrt lernen sich die Schüler abseits von ihrem normalen Schulalltag besser kennen. Dabei merken sie, dass man jemanden nicht einfach aufgrund von oberflächlichem Wissen bewerten oder gar verurteilen kann. Außerdem wollen wir zeigen, dass es nicht wichtig ist in der Schule um jeden Preis perfekten Noten zu bekommen. Dies wird durch die Eltern der Hauptrolle thematisiert werden.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Vor allem in der heutigen Zeit ist es sehr wichtig Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben sich tief gehend mit Medien befassen zu können. Unser Projekt soll natürlich einerseits eine tolle Freizeitgestaltung in den Ferien ermöglichen. Gleichzeitig möchten wir aber den Teilnehmern zeigen wie Filme produziert werden, was man dabei lernen kann und wie man mit diesem Wissen erkennen kann: nicht alles was man in einem Video sieht, muss echt sein, wenn es echt aussieht!

Wir finden, dass Kinder und Jugendliche, die schon so früh mit dem Internet aufwachsen in diesem Bereich einen besseren Einblick brauchen, um das zu verstehen. Dazu reichen keine trockenen Vorträge zu Gefahren und Täuschungen im Internet, sie müssen es selbst mit erleben um diese Medienkompetenz zu erlangen!

Ein sehr wichtiger Punkt ist und bleibt dabei der Spaß an der Sache. Wir wollen den Teilnehmern ein tolles Ferienprojekt ermöglichen, auch wenn sie sich kein Feriencamp für 200€ leisten können. Ohne eine Förderung würden Kosten von über 100 Euro pro Person anfallen, das ist für viele Familien nicht finanzierbar.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns dabei helfen, dass niemand des Geldes wegen nicht mitfahren kann.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Anfangen werden wir mit der finalen Ausarbeitung der Idee und dem Schreiben einzelner Drehbuchszenen. Dabei werden wir letzte Handlungslücken füllen und die Geschichte fertigstellen. Zuerst werden wir die Schlüsselszenen schreiben, um dann in den Osterferien das Drehbuch fertigzustellen. Parallel dazu wollen wir uns darum kümmern unsere gewünschte Unterkunft zu reservieren und das Casting zu planen. Für das Casting wollen wir frühzeitig in der Zeitung, mit Plakaten und im Internet Werbung machen. Interessierte können sich daraufhin bei uns anmelden und erhalten einen Castingtermin.

Nach den Osterferien wird das Casting stattfinden. Dabei achten wir natürlich auf die schauspielerische Leistung / technisches Verständnis, aber auch darauf, ob die Teilnehmer teamfähig und motiviert sind. Nach ein bis zwei Wochen werden wir die Zu- bzw. Absagen versenden. In dem Zuge bekommt jeder seine Rolle / Aufgabe zugeteilt. Im Anschluss werden wir mehrere Treffen mit den Teilnehmern veranstalten, um uns gegenseitig kennenzulernen, eine Gruppendynamik zu entwickeln, die Szenen zu proben und organisatorische Dinge zu klären. Uns ist es wichtig aus dem letzten großen Projekt zu lernen und die Teilnehmer bestmöglich vorzubereiten. Außerdem bereiten wir unseren Dreh, insbesondere den Drehplan, vor, um die Zeit auf der Fahrt möglichst effektiv nutzen zu können. Aber auch gestalterische Aspekte wie das Setdesign und wichtige Kameraeinstellungen werden, soweit möglich, im Vorfeld zusammen mit den Teilnehmern besprochen.

In den Sommerferien fangen wir an zu Drehen. Das heißt, die fünftägige Filmfahrt an sich geht los. Bei dem Dreh arbeitet immer eine erfahrene Person mit einer unerfahrenen zusammen, sodass die jugendlichen Assistenten wirklich etwas dazulernen können und nicht einfach “nach Gefühl irgendetwas ausprobieren” müssen. Neben dem Drehen werden wir auch Spiele spielen, um die Gemeinschaft zu stärken und die Möglichkeit zu bieten sich auszutoben. Außerdem werden wir Wissen, das mit der Filmproduktion zu tun hat, vermitteln. Dabei achten wir darauf, dass es genügend Pausen gibt. Jeden Tag gibt es außerdem ausreichend Verpflegung inklusive einer selbst gekochten, warmen Mahlzeit.

Nach dem Dreh werden wir mit dem Rohschnitt beginnen. Wenn einzelne Teilnehmer Interesse an dem Schnitt haben, werden wir diese zu einigen Terminen einladen, um ihnen auch in diesem Bereich einen Einblick zu ermöglichen. Der Rohschnitt sollte nicht länger als einen Monat dauern, damit rechtzeitig erkannt werden kann, ob zum Beispiel nachvertont werden muss.
Abhängig davon, wann die Premiere stattfindet, soll der Film etwa einen Monat davor endgültig fertig werden. Zu der Premiere, die im November oder Dezember 2019 stattfinden soll, werden wir alle Teilnehmer, Freunde und Verwandte, aber auch externe Zuschauer einladen, um gleichzeitig den Jahresausklang unseres Vereins zu feiern und weitere Kurzfilme von Vereinsmitgliedern zu zeigen. Dafür können wir die Studiobühne im Gustav-Heinemann Bürgerhaus in Vegesack nutzen.

Wird unser Spendenziel nicht erreicht versuchen wir zuerst an nicht unbedingt benötigter Technik und Requisiten sparen. Möglicherweise müssen wir den Teilnahmebeitrag erhöhen und auch unsere Teammitglieder müssten trotz ihrer Arbeit Teilnahmekosten bezahlen. Wenn das alles nicht reicht und die Teilnahmekosten zu hoch werden würden müssten wir das gesamte Projekt leider absagen. Davon möchten wir aber nicht ausgehen, weil wir uns weiterhin intensiv um Spenden werden. Es ist also nicht nötig allein über diese Plattform das gesamte Spendenziel zu erreichen. Wir freuen uns natürlich über jede Unterstützung, egal wie klein sie erscheinen mag. Sollte das Projekt dennoch nicht stattfinden möchten wir das Geld gerne in unsere laufende Jugendarbeit investieren, welche sich nur durch die Hilfe von Spenden weiterentwickeln kann.
Wenn das Spendenziel erfreulicherweise übertroffen wird, können wir den Teilnahmebeitrag senken und noch mehr Jugendlichen die Teilnahme ermöglichen. Außerdem können wir mehr Requisiten und Technik anschaffen oder leihen, wodurch der Film am Ende eine noch bessere Qualität erreichen könnte.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Unser Kernteam besteht aus drei Personen: Marc Diercksen (16), Kjell Jacobs (16) und Ronja Jürgens (18). Wir alle sind Teil des Jugendmedienvereins “E.L.F. - Erstes Lesumer Fernsehen e.V.” (kurz: E.L.F. e.V.), für den wir dieses Projekt realisieren möchten. Mit dem Projekt möchten wir auch den anderen jugendlichen Mitgliedern die Möglichkeit geben, sich in einem größeren Filmprojekt einzubringen. Unterstützt werden wir bei der Produktion von voraussichtlich zwei weiteren erwachsenen Vereinsmitgliedern, darunter ein Medienpädagoge. Wir haben alle bereits Erfahrung mit Jugendarbeit bei Medienprojekten.

Unseren Verein können Sie auf unserer Website www.elf-ev.de näher kennenlernen. Sehr gerne können Sie Fragen zu diesem Projekt an ronja.juergens@elf-ev.de stellen!
Auf unserem verlinkten YouTube-Kanal gibt es außerdem einen Einblick in bisherige Projekte.

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Auf unserem YouTube Kanal gibt es jetzt einen Trailer zu der Fahrt! :)

https://www.youtube.com/watch?v=jItdhLRg9TU

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In dem neuen Video auf unserem YouTube Kanal haben wir nochmal zusammengefasst, was die Filmfahrt eigentlich ist: https://www.youtube.com/watch?v=bQ1jlNpIEsU

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Dieses Projekt endet am 08.06.2019 um 23:59 Uhr.
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