Projektbeschreibung
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Worum geht es in diesem Projekt?

Der Verein Miteinander in Konstanz e.V. bietet einen Sprachkurs für Frauen an, die keinen Zugang zu anderen Kursen haben. Die Spenden sollen die Kinderbetreuung finanzieren.

Was bewegt das Projekt in der Region?

Ohne Sprache ist Integration nicht möglich. Unser Sprachkurs soll Frauen ermutigen den Wortschatz, den sie besitzen, auch anzuwenden: traut euch! ist unsere Botschaft. Mit Rollenspielen üben die Kursteilnehmerinnen Alltagssituationen. So gewinnen sie die Sicherheit, die ihnen erlaubt, Kontakte einzugehen.
Die Kinderbetreuung parallel zum Kurs ist ein wichtiger Teil des Kurses, weil so auch Frauen teilnehmen können, die noch keinen Kindergartenplatz gefunden haben oder deren Kinder zu klein für den Kindergarten sind.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Um ein freundliches und friedliches Miteinander in unserer schönen Stadt zu fördern, wollen wir Migrantinnen helfen unsere Sprache zu lernen. So können sie hoffentlich in Zukunft an Elternabenden teilnehmen, sich mit anderen austauschen und vielleicht sogar Arbeit aufnehmen.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Der Verein Miteinander in Konstanz e.V. betreibt im Auftrag der Stadt Konstanz das Quartierszentrum Berchen-Öhmdwiesen. Dort findet der Sprachkurs einmal wöchentlich für zwei Stunden statt. Wir legen bewusst geringen Wert auf Grammatik und Rechtschreibung, was viele Frauen abschrecken würde. In diesem Sprachkurs soll vor allem gesprochen werden. Wir wollen vermitteln: besser mit Fehlern sprechen als stumm bleiben. Teilnehmerinnen die schon länger im Kurs sind ermutigen dabei die Neuen. Wenn im Kurs viel gesprochen und gelacht wird, freuen wir uns über das gelungene Konzept.
Damit die Frauen, die Kleinkinder haben auch teilnehmen können, bieten wir den Kurs mit Kinderbetreuung an.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Der "Verein Miteinander in Konstanz e.V." besteht seit 2010. Er entstand durch die Initiative von Anwohnerinnen und Bewohnern des Quartiers, unterstützt von Quartiersmanagement und Interkultureller Elternarbeit. Anlass war die Gründung eines Internationalen Nachbarschaftsgartens in der Leipziger Strasse. Seither wachsen hier nicht nur Beeren, Kräuter und Gemüse, sondern auch nachbarschaftliche Beziehungen.

Anfang 2012, nach Ablauf der Projektstellen des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt, hat der Verein darüber hinaus den Betrieb des Quartierszentrums Berchen-Öhmdwiesen übernommen. Durch die Vereinsform haben wir einen öffentlich-rechtlichen Rahmen, der uns die Realisierung weiterer Projekte ermöglicht. Das hat auch den Gemeinderat der Stadt Konstanz überzeugt: Ende 2011 hat er den einstimmigen Beschluss gefasst, die Quartiersarbeit des Vereins bis Ende 2014 finanziell zu unterstützen. Danach wurde eine weitere Finanzierung bis Ende 2015 bewilligt.

Seit 2015 sind wir nun dem Sozial- und Jugendamt zugeordnet und erhalten seit Anfang 2016 einen festen jährlichen Zuschuss der Stadt Konstanz.

 

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