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Hinterbliebene nach Suizid - Hospizverein Konstanz
Hospizverein Konstanz e.V.

Projektbeschreibung
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Worum geht es in diesem Projekt?

Wir möchten Hinterbliebene nach Suizid im Landkreis Konstanz in ihrer Trauer unterstützen und dem Thema Raum und Aufmerksamkeit geben.

Was bewegt das Projekt in der Region?

Sie helfen mit Ihrer Spende, dass Hinterbliebene nach dem Suizid eines nahen Menschen in unserem Landkreis Ansprechpartner, Raum, Begleitung und Anerkennung bekommen.
Oft leiden Betroffene neben ihrer erschwerten Trauer auch noch unter dem Schweigen und der Unsicherheit ihrer Umwelt.
Lassen Sie sie nicht alleine.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Für Hinterbliebene nach Suizid ist eine Selbsthilfegruppe ein guter Ort. Ähnlich Betroffene können am besten nachempfinden , was nach einem solchen Verlust noch lange besonders belastet.
Wir möchten Hinterbliebene nach Suizid im Landkreis Konstanz in ihrer Trauer unterstützen und dem Thema Raum und Aufmerksamkeit geben.
Alle 52 Minuten nimmt sich ein Mensch in Deutschland das Leben. Jährlich sterben allein hierzulande circa 10.000 Menschen durch Suizid und damit etwa dreimal mehr als durch Verkehrsunfälle. Bei der Mehrheit aller Suizide bleiben Familienmitglieder, Partner und Freunde zurück. Trauer nach dem Suizid eines nahestehenden Menschen ist keine Trauer wie jede andere, sondern oft eine erheblich erschwerte Trauer.
Wer, wenn nicht andere, die auch durch einen Suizid betroffen sind, kann am besten nachempfinden, was nach einem solchen Verlust noch lange belastet oder welchen Reaktionen der Umwelt die Hinterbliebenen teilweise ausgesetzt sind?
Auch wenn Familie und Freund*innen viel Verständnis, Hilfe und Beistand leisten, fällt es daher mitunter leichter, sich mit Fremden auszutauschen, die Ähnliches erlebt haben. Oft sind sie in der Lage, die häufig widersprüchlichen Gefühle, die nach einem Suizid auftauchen können, nachzuvollziehen. Gerade wenn der Verlust schon lange zurückliegt und die Art des Todes immer noch „wirkt“, haben Hinterbliebene oft das Bedürfnis, Rücksicht auf ihr nahes Umfeld zu nehmen. In einer Gruppe ähnlich Betroffener hat Platz, was im Alltag vielleicht zu schwer oder unaussprechlich scheint oder manchmal einfach untergeht, weil es inzwischen wieder einen Alltag gibt.
Für viele Betroffene ist eine Selbsthilfegruppe daher ein Ort, an dem sie sich gut aufgehoben und verstanden fühlen.

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Die Gruppe trifft sich ca. alle 6 Wochen immer donnerstags, 19 – 20.30 Uhr, im Hospizverein Konstanz, Talgartenstrasse 2 in Konstanz.
Sie ist offen für alle im Landkreis Konstanz, die durch einen Suizid nahe Angehörige, Verwandte oder Freunde verloren haben.
Die Gruppe ist unabhängig von Religion und Weltanschauung. Die Teilnahme ist kostenfrei, ein Einstieg ist jederzeit möglich und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Termine unter: www.hospiz.konstanz.de oder www.agus-selbsthilfe.de
Fachkräfte des Hospizvereins Konstanz begleiten die Gruppe, der Verein übernimmt Raum- und Sachkosten, vor allem für Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen, sowie die Kosten für Fortbildung und Supervision.
Das Angebot ist rein spendenfinanziert und wir freuen uns über jede Unterstützung.

Wer steht hinter diesem Projekt?

Hospizverein Konstanz
Neben der Begleitung schwer kranker und sterbender Menschen sind Angebote für trauernde Menschen für uns als Hospizverein Konstanz ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Diese werden von uns kostenfrei angeboten und durch Spenden ermöglicht.

 

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Dieses Projekt endet am 25.01.2021 um 23:59 Uhr.
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